Zu Gast bei der nächsten Lichtmesskonferenz ist der bekannte Pastor und Autor Dr. Yassir Eric, der das »Europäische Institut für Migration, Integration und Islamthemen« in Korntal leitet.
Eric stammt aus dem Sudan und war bis zu seinem 18. Lebensjahr ein muslimischer Extremist, der sich bereits seit der Kindheit immer mehr radikalisiert hatte. Er bekehrte sich dann zum christlichen Glauben und ließ sich taufen, woraufhin er von seiner Familie verstoßen wurde und sein Heimatland verließ.
Von Kenia aus kam er 1999 nach Deutschland, er hatte inzwischen Theologie studiert und eine Familie gegründet. Er schrieb mehrere Bücher, ist als Redner unterwegs und hat die Bundesregierung beraten.

»Mariä Lichtmess« oder »Darstellung des Herrn« ist der 40. Tag nach Weihnachten und erinnert an die Darbringung Jesu als erstgeborenen Sohn im Tempel. Nach dem Gesetz des Mose war eine Mutter nach der Geburt 40 Tage unrein (3. Mose 12,1–8). Danach brachten Maria und Josef ihren Sohn nach Jerusalem. Der gottesfürchtige Simeon und die Prophetin Hanna kamen zur Darstellung im Tempel dazu und erkannten in Jesus das Licht der Welt. Lukas 2,22–40 berichtet davon.
Gottlieb Heinrich Zeller wollte einmal im Jahr alle Missionsinteressierten zu einem Austausch versammeln und nutzte dazu den damals arbeitsfreien Lichtmesstag, dem 2. Februar. Inzwischen findet die Konferenz am ersten Sonntag nach dem Lichtmesstag statt, wenn er nicht auf einen Sonntag fällt. Auch noch heute ist der Mittelpunkt der Veranstaltung der im Missionsbefehl festgelegte Auftrag an die Gemeinde: das Evangelium der ganzen Welt zu sagen. Die erste Lichtmesskonferenz war am 2. Februar 1857. Seither hat sie ununterbrochen jedes Jahr stattgefunden.
Gottlieb Heinrich Zeller (1794 bis 1864) war gottesfürchtig und wohlhabend. Er hatte einen Blick für die Herausforderungen seiner Zeit. Als Apotheker und Wissenschaftler war ihm immer auch das Wohl seiner Mitmenschen ein Anliegen. Mit der von ihm gegründeten Lichtmesskonferenz wollte Zeller den Christen in Württemberg die Mission ans Herz legen und den Blick für die Menschen in aller Welt weiten. Hauptredner der ersten Konferenz war der mit Zeller befreundete Pfarrer, Evangelist und Publizist Christian Gottlob Barth (1799 bis 1862) aus Calw. Das Erbe von Zeller lebt in dieser Konferenz fort – und auch im Veranstaltungsort, dem Gemeindehaus »Zellerstift«, das auf seine Stiftung zurückgeht und seinen Namen trägt.
Rückblick auf die Lichtmesskonferenz 2023 mit Markus Schanz, mit Livestream-Aufzeichnung
Rückblick auf die Lichtmesskonferenz 2020 mit Johannes Luithle
Rückblick auf die Lichtmesskonferenz 2019 mit Heiko Bräuning

Das Erbe von Zeller lebt fort – und auch im Veranstaltungsort, dem Gemeindehaus »Zellerstift«, das auf seine Stiftung zurückgeht und seinen Namen trägt.
Gottlieb Heinrich Zeller wollte einmal im Jahr alle Missionsinteressierten zu einem Austausch versammeln und benutzte dazu den damals arbeitsfreien Lichtmesstag.